Markierungen auf den Elisabethpfaden pflegen - Einladung zum Mitmachen

Wegepflege praktisch. Dietrich Schwewe malt einen gleben Richtungspfeil auf. Foto: Dietrich Schewe

Pilger haben sich verlaufen und suchen den Weg nach der Karte im Pilgerführer. Foto: Arno Hammer

"Herr, zeige mir deine Wege und richte meine Füße auf den Weg des Friedens." Das braucht es auch beim Pilgern auf Elisabethpfaden. Der Elisabethpfadverein hat es sich seit 2002 zum Ziel gesetzt, drei Pilgerwege zu unterhalten, die zur Grabeskirche der Heiligen Elisabeth führen. Die Markierungen mit Jakobsweglogo, Elisabethpfadlogo und mit gelben auf die Bäume gemalten Pfeilen wurden einmal angebracht und müssen seitdem gepflegt werden, jedes Jahr wieder. Wir wollen Sie als Pilgerinnen und Pilger einladen mitzuhelfen, indem sie ihre Beobachtungen während des Pilgerns an uns weitergeben. Außerdem wollen wir alle einladen, die Lust und Zeit haben, einen eingegrenzten Abschnitt in "Pflege" zu nehmen. Wie das konkret werden kann? Lesen Sie jetzt:

Netzwerk "Wegepflege auf den Elisabethpfaden"

Liebe Interessierte, liebe Menschen an den Elisabethpfaden in Dörfern und Städten, liebe Pilgerinnen und Pilger.

Pilgern ist gesund für Leib und Seele. Pilgern verbindet  - Fremde mit Eingesessenen. Pilgern öffnet - für den Grund, der uns trägt. Pilgern erweitert den Horizont. Pilgern lehrt - mit den Füßen zu beten.

Weil das so ist, hat der Elisabethpfad e.V. mit Kooperationspartnern 2002 den Elisabethpfad von Frankfurt, und 2007 die beiden Pilgerwege von Eisenach und von Köln nach Marburg ins Leben gerufen. Das sind einschließlich der Jakobswege- und Elisabethpadvarianten insgesamt etwa 570 Kilometer ausgeschilderte Pilgerwege. Die wollen gepflegt werden. Warum ist das notwendig?

  • Durch Straßenneubauten müssen immer wieder Pilgerwege verlegt werden.
  • Stürme, Borkenkäfer, Dürre oder der ganz normale Waldbau lassen oft mit den Bäumen auch die Wegemarkierungen verschwinden.
  • Strauchwerk und Büsche wachsen oftmals so stark, dass sie ehemals gut sichtbare Markierungen verdecken.
  • Die Witterung lässt Wegzeichen fast unsichtbar werden.
  • Im offenen Feld aufgestellte Pfosten mit Schildern werden aus Versehen mit schweren Landmaschinen zu Boden gebracht oder manchmal auch mutwillig zerstört.
  • In Ortslagen aufgegklebte Klebefolien mit dem Elisabethpfad- oder Jakobswegelogo verblassen durch die Sonne oder werden als Souvenirs mitgenommen.
  • Und es gibt noch manches mehr, was der guten Markierung widerfahren kann ...

Das Alles hat Folgen. Die Pilger*innen verlaufen oder verirren sich. Sie verlieren Zeit und am Ende das Vertrauen, dass dieser Pilgerweg sie noch an ein Ziel bringen kann, das sich lohnt.

Netzwerk von Pilgerfreunden

Darum möchten wir als Elisabethpfad e.V. alles daran setzen, dass die Pilgerwege hier mitten in Europa, in Thüringem, Hessen und Nordrheinwestphalen nicht verkommen müssen, sondern gut gepflegt werden können. Dazu braucht es viele Menschen, die Lust haben und Interesse, mitzumachen und sich dabei zu vernetzten.

Portal zum Vernetzen

Damit das gelingt, hat der Elisabethpfad e.V. hier auf dieser Webseite soetwas wie ein Wegepflegeportal errichtet. Es möchte Pilger und Pilgerinnen mit den Wegepfleger*innen zusammenbringen. Gleichzeitig animiert es Interessierte an den Wegen, für einen konkreten eingegrenzen Abschnitt zum Wegepfleger oder zu Wegepflegerin zu werden und sich bereit zu finden, sich in die Aufgaben eingeführen und fortgebilden zu lassen.

Zugang zum Portal Wegepflege


Wie geschieht die Vernetzung durch das Portal?

Pilgerinnen und Pilger, die auf einem der Elisabethpfade unterwegs sind, finden auf Elisabethpfad.de/Service/Wege-Pflege-Feedback für jeden unserer drei Pilgerwege

  • 8 oder 9 Wegeabschnitte von etwa 20 bis 25 Km Länge.
  • Jede der Abschnitte enthält eine Karte mit dem eingezeichneten Wegeverlauf und einer Kilometrierung.
  • Auch Namen und Kontaktadresse der Wegepgleger*in für diesen konkreten Abschnitt findet sich unter der Karte.
  • Für jeden der Abschnitte findet sich separat ein Gästebuch, in das man Feedback und Markierungsmängel eintragen kann
  • Zusätzlich ist zu jedem Wegeabschnitt unser Formular verlinkt, mit dem man sich als Interessierte*r für die Wegepflege in diesem Abschnitt melden kann.

Was Pilger*innen tun können

Wer dann etwa einen Markierungsfehler entdeckt, kann auf dem entsprechenden Bereich einen Gästebucheintrag ausfüllen mit einer kurzen Beschreibung des "Problems" und der Angabe des Kilometerstandes (Karte), wo der Fehler bemerkt wurde, absenden. Dieser Eintrag wird dann per E-Mail an den Hauptwegewart und den Wegepfleger des betroffenen Abschnitts gesendet. Der kann dann entweder direkt per Antworteintrag reagieren und dann so zeitnah, wie es ihm möglich ist, losziehen und die Markierung "pflegen".

Interessierte Pilger*innen können unterdessen die Einträge in dem "Portal" lesen und brauchen sich nicht irritieren lassen oder verlaufen. Sie sind ja gut vernetzt und informiert.

Wie Interessierte zu Wegepfleger*innen werden können

Wenn Sie Pilger- oder Wanderinteressiert sind, wenn Sie in der Nähe eines der Elisabethpfade wohnen und bei Ihren Spaziergängen oder Wanderugen den Pilgerzeichen neugierig begegnet sind, oder oder, oder - und Lust bekommen haben mitzumachen und einen klar begrenzten Bereich oder Abschnitt der Pilgerwege zu pflegen - vielleicht auch nur für eine begrenzte Zeit - dann

  • können Sie sich mit Hilfe unseres Formulars melden.
  • Dort können Sie einen Abschnitt aussuchen
  • und bei Bemerkungen Weiteres zu Ihrem Engagement eintragen.
  • Dieses Wegepflegeformular geht dann an den Hauptwegewart des Pfades.
  • Der oder die wird sich bei Ihnen melden und
  • einen Probepflegeweg mit Ihnen verabreden.
  • Außerdem stellen wir in Kürze auf unserem Youtubekanal ein kurzes Wegepflegetutorial zur Verfügung.
  • Das notwendige Material, wie Klebefolien, Farbe, Pinsel etc. wird Ihnen in einer "Wekzeugskiste/Tasche" zur Verfügung gestellt.

Anschließend werden Sie bei Ihrem Wegeabschnitt als Wegepfleger*in eingetragen und bekommen regelmäßig die Einträge der Pilger*innen zu diesem Abschnitt zugepostet.

Vernetzung der Wegepfleger*innen

Darüberhinaus möchten wir ein oder zweimal im Jahr die Wegepfleger*innen eines Pilgerweges miteinander vernetzen und unter einem Thema in Kontakt bringen miteinander. Dazu laden wir digital ein oder auch in Präsenz etwa zu einem der beiden größeren Pilgertreffen in der Elisabethkirche im Frühjar oder im Herbst. Auch eine Übernachtung in der Elisabethkirche könnte neben dem Austausch untereinander dabei reizvoll sein.

Portal Wegepflege  - 

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