Gästebuch des Elisabethpfad e.V.

Beitrag schreiben

  • Dietrich Schewe aus Marburg

    Unterkünfte in Willershausen (Elisabethpfad 2) und Marburg (Elisabethpfad 1 und 2).

    Bis zur Korrektur unserer Unterkunftslisten bitte beachten:

    Willershausen: Die Ferienwohnung Günter Reintanz wird aus Altersgründen der Vermieter nicht mehr vermietet.

    Marburg: Die Privat-Unterkunft bei Evelin Reinhardt steht nicht mehr zur Verfügung.

    Guten Weg

    Dietrich Schewe

  • Peter Jünger aus Gummersbach

    Liebe Pilger,

     

    ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Jochen Niemand für die tadellose Auszeichnung \"seines\" Abschnittes des Pfades von Marburg nach Köln bedanken.

    Kennengelernt habe ich an den vergangenen Wochenenden den Bereich von Overath bis Krottorf, den ich in Tagesetappen (Ausgang = Zielpunkt) in beide Richtungen gegangen bin.

     

    Herzliche Grüße

    Peter Jünger

  • Ulrich Ligensa aus Essen

    Der Elisabethpfad von Eisenach nach Marburg

    vom 13. bis 20. September 2011

     

    Ein Pilgerbericht von Ulrich Ligensa

     

     

    „Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude, die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich“ (Psalm 16,11)

     

     

    Diesen Vers, einen Minirucksack und

    ein kleines Kreuz habe ich zum Start im

    Neulandhaus der evangelischen

    Kirche in Eisenach erhalten

     

     

     

    Im Jahre 2008 bin ich den ökumenischen Pilgerweg von Görlitz nach Eisenach gegangen. Das war ein Jakobsweg, der weitgehend dem Verlauf der historischen „via regia“ folgte. Der Weg war für mich ein prägendes Erlebnis. Daher wollte ich nun diesen Weg fortsetzen. Die Weiterführung über Eisenach hinaus ist gleichzeitig Jakobsweg und Elisabethpfad. In einigen Bereichen verlaufen die Wege jedoch getrennt. Während der Jakobsweg die direktere Route nimmt, führt der Elisabethpfad hin und wieder durch landschaftlich schönere Bereiche. Auch auf diesem Weg haben die Organisatoren für Pilgerquartiere in den meisten Orten gesorgt. Es waren Unterkünfte in Häusern der Kirchengemeinden, anderer Träger oder Privatquartiere. Der gut gestaltete Pilgerführer listet nicht nur die Quartiere auf, sondern gibt auch wertvolle Hinweise auf landschaftliche, kulturelle und historische Besonderheiten.

     

    Auch die Kirchen am Wege waren für die Pilger fast immer zugänglich. Die Gemeinden hatten durch die Aktion „offene Kirche“ dafür gesorgt, dass die Pilger Rast und Ruhe in den Kirchen finden konnten. Wenn man lange Zeit unterwegs ist, fangen auch die Gedanken an zu laufen. Es ist deshalb auch ein Weg zu sich selbst und früher oder später auch zu Gott. Jemand hat einmal sehr treffend gesagt: „Die Menschen gehen aus verschiedenen Gründen solche Wege, aber spätestens nach 100 km wird jeder zum Pilger“ Da schenkt einem der Blick in die Bibel auf dem Altar der offenen Kirche immer wieder einen neuen ImpuIs für die nächsten Kilometer. Das Gästebuch in den meisten Kirchen gab Zeugnis von den Freuden und Sorgen der Besucher und Pilger.

     

    Es gibt sicher viele Gründe, so einen Weg zu gehen: sportliche Herausforderung, etwas Abenteuer, bescheiden werden, Natur erleben und was es sonst noch alles gibt. Ich wollte den Weg aber auch als Pilger gehen und dabei erkunden, ob und wie einzelne Abschnitte für eine größere Pilgergruppe aus unserer Gemeinde geeignet sind.

    Hier ist mein Tagebuch:

    Dienstag, 13.09.2011 Essen – Eisenach

     

    Mit dem Zug erreiche ich am späten Nachmittag Eisenach. Meine erste Herberge ist in Eisenach das Neulandhaus der ev. luth. Gemeinde, direkt unterhalb der Wartburg. Eine Gruppe junger Leute, die in den verschiedensten Bereichen ein freiwilliges, soziales Jahr leisten, werden in dem Haus zur Zeit betreut. Dadurch kann ich an dem reichhaltigen Abendessen und Frühstück teilnehmen. Zunächst nutze ich jedoch die Gelegenheit, vor dem Dunkelwerden die Wartburg zu besuchen.

     

    Mittwoch, 14.09.2011 Eisenach – Lüderbach

     

    Der Weg aus der Stadt leitet mich auf den gut ausgebauten Radweg, der von Kassel nach Eisenach führt. Diese Trasse ist über eine Strecke von mehr als 100 km gleichzeitig Jakobsweg. Für Radfahrer geradezu ideal, aber für einen Pilger mit schwerem Rucksack bedeutet das Asphalttreten eine starke Belastung der Gelenke. Auch deshalb bin ich gerne den Naturwegen des Elisabethpfades gefolgt oder ich bin neben dem Asphaltband auf dem Grünstreifen gelaufen. Die Fußspuren auf dem Rasen verrieten mir, dass auch andere Pilger bereits diese Idee hatten.

    Über Hörschel, das Tor zum Rennsteig, gelange ich nach Creuzburg. Dieser Ort hat eine ganz besondere Bedeutung. Auf dem heutigen Burgberg soll der Überlieferung nach der hl. Bonifatius ein Kreuz errichtet haben. Ein Kreuz ist auch heute wieder im Burghof zu sehen, denn es hat der Stadt den Namen gegeben. Weiter geht es bis Lüderbach, wo ich im Gemeindehaus der evangelischen Kirche ein Nachtlager finde.

     

    Donnerstag 15.09.2011 Lüderbach – Waldkappel

     

    Wie in den meisten kleinen Orten gibt es keinen Bäcker oder Laden in Lüderbach. So gibt es statt eines Frühstücks erst mal einen Kaltstart mit einem Schluck aus der Wasserflasche. Von Röhrda aus erreiche ich sich ein sehr schönes Waldgebiet. Der Weg ist jedoch kaum gekennzeichnet. Nach einigen Unsicherheiten gelange ich über die Boyneburg und Wichmannshausen nach Waldkappel. Dort finde ich bei Fam. Schmiedeck eine Pilgerherberge.

     

    Freitag 16.09.2011 Waldkappel – Dagobertshausen

     

    Hinter Waldkappel erschließt sich für mich der schönste Teil des Weges. Er führt auf 20 km Länge durch ein abwechslungsreiches Waldgebiet und ist gleichzeitig „ars natura“. Das heißt, entlang des Weges kann man immer wieder Kunstwerke bewundern. Bei Reichenbach ist ein Jugendhaus, das sich auch für eine Pilgergruppe eignen würde. In Spangenberg nehme ich mir die Zeit, die schöne Altstadt zu bewundern. Da es sehr heiß ist und der Pilgerweg wieder dem schattenlosen, asphaltierten Radweg folgt, nehme ich kurzerhand den bereitstehenden Bus und fahre über Melsungen nach Malsberg. Von dort aus laufe ich weiter nach Dagobertshausen und finde wieder eine freundliche Familie, die mir ein Pilgerquartier anbietet.

     

    Samstag, 17.09.2011 Dagobertshausen – Trutzhain

     

    Es ist Samstag und ich möchte nicht, dass durch meinen Aufbruch die wohlverdiente Wochenendruhe der Familie Lenz gestört wird. Deshalb breche ich, wie abends bereits abgesprochen, früh auf. In Ostheim besuche ich die Kirche. Da begegnet mir Pfarrerin Gudrun Ostheim und als ich sie nach einem Bäcker frage, bietet sie mir spontan ein Frühstück in ihrem Pfarrhaus des Nachbarortes Sipperhausen an. Von dort gehe ich nicht zurück auf den Pilgerpfad, sondern über die wegen Bauarbeiten für den Verkehr gesperrten Straßen direkt nach Homberg. Der Gesang eines Gospelchores und munteres Treiben empfangen mich auf dem schönen Marktplatz von Homberg. Nach einer kurzen Rast geht es weiter, vorbei am Silbersee und dem Spiesturm direkt nach Trutzhain. Der Ort ist ein ehemaliges Kriegsgefangenenlager mit einer katholischen Wallfahrtskirche. Es ist mein Tagesziel, weil ich morgen gerne einen katholischen Sonntags-gottesdienst besuchen möchte. Herr Graf gibt mir den Schlüssel zum Gemeindehaus. Dort hat er bereits ein Feldbett für mich aufgeschlagen. Abends ist bei der benachbarten evangelischen Gemeinde ein Fest. Es gibt Spießbraten und anderen Leckereien.

     

    Sonntag, 18.09.2011 Trutzhain – Stadtallendorf

    Fam. Graf lädt mich zum Frühstück ein. Dann besuchen wir um 9:30 Uhr die hl. Messe. Damit ich nicht durch die ausgedehnte Siedlung Ziegenhain und Treysa laufen muss, fährt mich Herr Graf ein Stück mit dem Auto. Der kleine Ort Momberg wurde festliche geschmückt und die Menschen haben sich auf einen Umzug vorbereitet, als es leider zu regnen anfängt. In Stadtallendorf übernachte ich im Hotel „Klosterschänke“

     

    Montag, 19.09.2011 Stadtallendorf – Marburg

    Trotz kleiner Regenschauer erreiche ich über Amöneburg mein Quartier in Marburg. Es ist in der alten Waggonhalle. Dort befinden sich auch ein kleiner Theatersaal und die Künstlerkneipe „Rothkehlchen“. Ein Abendspaziergang führt mich noch in die Altstadt und auf die Burg.

     

    Dienstag, 20.09.2011

    Nach dem Frühstück im „Rothkehlchen“ breche ich zu einer ausgedehnten Stadtbesichtigung auf. Am Nachmittag nehme ich den Zug nach Bad Nauheim, wo meine Ehefrau zur Kur weilt.

    Der Elisabethpfad ist ein empfehlenswerter Pilgerweg, dank der Menschen, die sich um das leibliche und seelische Wohl der Pilger so tatkräftig einsetzen.

     

  • MArco Kerber aus Köln

    Ich bin vom 29.10. - 01.11. auf dem Pfad unterwegs ... vielleicht möchte jemand mitkommen oder ein Teil des Weges gemeinsam verbringen ... Grüße Marco ...

  • Simon Sippel aus GI

    Der E-Pfad von MR nach FaM ist auch eine prima MTB-Tagestour (gefahren zumindest von Wetzlar nach FaM, ca. 90 km). Die Ausschilderung ist tadellos, die GPS-Daten sowie weitere Infos bekommt man u.a. hier: www.ich-geh-wandern.de/frankfurter-elisabethpfad

     

    MfG. Simon Sippel

  • Karlheinz Schepp aus Friedberg

    Liebes Organisationsteam des Elisabethpfades 2 von Eisenach nach Marburg. Ich bin den Weg in der Zeit vom 5. - 13.09.2011 gegangen und kann nur berichten, das der überwiegende Teil sehr gut ausgeschildert war (bis auf ein Teilstück nach Mörshausen und dann hinter Adelshausen. Jedoch mit etwas Orientierung und Gottvertrauen habe ich den Weg doch sehr schnell gefunden. Im Begleitheft war der Weg auch sehr gut beschrieben. In allen von mir angelaufenen Pilgerquartieren wurde ich herzlich empfangen.

    Alles in Allem hat mir die Pilgerreise sehr gut getan. Ich bin zwar nicht mir 9 kg Gepäck ausgekommen, es waren doch 11 kg, aber die waren zu schaffen.

    Auf diesem Wege möchte ich gerne noch zwei Pilger aus Frankfurt bzw. Bonn grüßen, die ein Stück meines Weges mitgegangen sind.

  • Jochen Niemand aus 57250 Netphen

    Hallo liebe wanderer auf den Pilgerpfad Marburg Köln, den ich von der Haincher - Höhe bis Köln betreue.

    Wo kann ich günstig übernachten werde ich immer gefragt. Hier einige Herbergen ( preisgünstig ) kann aber keine Garantie geben , einfach mal anrufen :

     

    Netphen Hainchen Peter Neuser 02737- 93458

    Frank Pattuk 02737 - 97662

     

    Siegen : Gasthof Meier St. Johannstraße nähe

    Pilgerweg 0271 - 250250

    Ev. Kirchengemeinde Nikoleikirche 0271 - 51530

     

    Freudenberg

    Oberfischbach e. Kirchengemeinde 02734 - 571043

    ev. Kirchengemeinde Freudenberg 02734 271543

     

    Schloß Crottorf

    Wildenburger Hof 02294 - 9936710

     

    Denklingen \" Denklinger Hof \" 02296 235 am Pilgerweg

     

    Werde die Liste weiter ergänzen.

     

    Euer Pilgerweg zeichner Jochen Niemand

  • Jochen Niemand aus 57250 Netphen

    Hallo liebe wanderer auf den Pilgerpfad Marburg Köln, den ich von der Haincher - Höhe bis Köln betreue.

    Wo kann ich günstig übernachten werde ich immer gefragt. Hier einige Herbergen ( preisgünstig ) kann aber keine Garantie geben , einfach mal anrufen :

     

    Netphen Hainchen Peter Neuser 02737- 93458

    Frank Pattuk 02737 - 97662

     

    Siegen : Gasthof Meier St. Johannstraße nähe

    Pilgerweg 0271 - 250250

    Ev. Kirchengemeinde Nikoleikirche 0271 - 51530

     

    Freudenberg

    Oberfischbach e. Kirchengemeinde 02734 - 571043

    ev. Kirchengemeinde Freudenberg 02734 271543

     

    Schloß Crottorf

    Wildenburger Hof 02294 - 9936710

     

    Euer Jochen Niemand

     

     

     

     

  • Werner Dülme aus Paderborn

    Danke für den Weg!

     

    Ich bin vom 6.8. bis 12.8.11 von Eisenach nach Marburg gepilgert. Auch wenn das Wetter nicht immer so mitgespielt hat, so hat mir der Weg sehr gut getan. Landschaftlich ist er schön und gut zu gehen. Die Ausschilderung ist in Verbindung mit dem kleinen Führer gar kein Problem und die Liste der Quartiere aus dem Netz hier ist super! Ich habe immer sofort ein Bett gefunden.

     

    An dieser Stelle grüße ich auch noch einmal zwei Mitpilgerinnen aus Jena, die die gleiche Schlussetappe hatten und wünsche Ihnen alles Gute!

  • Winfried Buhr aus Bischhausen

    Im Eintrag des Herrn Schewe bitte eine kleine Korrektur vornehmen, die TelNr. 05658 - 93284

    Danke Viele Grüße