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Vorankündigung für 2017: Geführte Pilgerwanderung von Eisenach nach Marburg

vom 25. August bis zum 3. September: "Mit Luther und Elisabeth durch das Johannesevangelium". Der Elisabethpfad 2 Eisenach - Marburg wird auf diese Weise im Reformationsgedenkjahr 2017 zu einem besonderen Pilgererlebnis, das der Elisabethpfad e.V anbieten wird. Ein bewährtes Leitungsteam führt auf dem Weg. Ein Begleitfahrzeug transportiert das größere Gepäck.


Übersicht des Elisabethpfades 2 von Eisenach nach Marburg

Übersicht des Elisabethpfades 2 von Eisenach nach Marburg

Der Elisabethpfad e.V. lädt ein zu einer geistliche Gruppenwanderung. Verlangsamung und einfachen Lebensstil einüben und so innerlich zur Ruhe kommen, dabei in diesem besondren Jahr Martin Luther begegnen, der vor 500 Jahren mit dem "Thesenanschlag" in Wittenberg "begonnen" hat, das Evangelium von der freien Liebe Gottes neu zu entdecken und von der Hoffnung auf käufliches Heil durch Ablass oder fromme Werke (so hat er auch das Pilgern in seiner Zeit verstanden) zu befreien.

Vermutlich ist Martin Luther 1529 auf der "langen Hessen", auf der heute der Elisabethpfad/Jakobsweg Eisenach - Marburg verläuft, zum Marburger Religionsgespräch gereist, zu dem Landgraf Philipp von Hessen die verschiedenen Protstantischen Gruppierungen eingeladen hatte, in der Hoffnung in der Abendmahlsfrage zu einer gemeinsamen Haltung zu finden. Der Pilgerweg wird darum versuchen, den Spuren Luthers und seines reformatorischen Aufbruchs sowohl in Eisenach, auf den Stationen des Pilgerwegs durch Thüringen, Ost- und Nordhessen und in Marburg nachzugehen.

Gleichzeitig wird jeden Tag der Blick auf Elisabeth gerichtet sein, die mit ihrer radikalen Christusnachfolge und ihrem mystischen Blick auf die Armen, Elenden und Hungernden, in denen sie den leidenden Christus wahrnahm, ein Vorbild und Beispiel für Martin Luther war und bis heute für jeden Suchenden sein kann. So werden wir als Pilger versuchen von Elisabeth zu lernen, die wusste, dass in der Liebe und der Demut ein gutes Lebensziel in Gott zu finden ist.

Das Pilgerzeichen für Pilger auf den Elisabethpfaden ist dabei der Marburger Pilgerstern. Er verweist auf Christus als den hellen Morgenstern, dem Elisabeth nachfolgte.

Die Stationen

auf dem Elisabethpfad 2, Eisenachn - Marburg, wo die Gruppe übernachtet, werden wahrscheinlich sein in:

  • Eisenach
  • Creuzburg
  • Wichmannshausen
  • Reichenbach
  • Dagobertshausen
  • Frielendorf
  • Hephata
  • Kirchhain/Amöneburg
  • Marburg.

Teilnehmerzahl
- Max. 22 Personen

Außere Bedingungen

  • Es fährt ein Begleitfahrzeug mit, das die großen Gepäckstücke transportiert. Alles andere wird im Tagesrucksack getragen
  • Teilnahmebeitrag: ca. 220,- € incl. Unterkunft und Verpflegung.
  • Weitere Informationen gibt es für die, die sich zum Pilgern angemeldet haben in einem Pilgerbrief.
    und hier bei diesen allgemeinen Online Informationen zum Pilgeralltag

Leitung: Arno Hammer, Bernhard Dietrich und Team

Anmeldung
Die Onlineanmeldung per Webformular geht direkt an:
den 2.Vorsitzenden des Vereins
Arno Hammer,
Bornweg 8
35102 Lohra-Kirchvers
(+49 6426 6685)
E-Mail: info@elisabethpfad.de

Der Anfang des Weges

Die Gruppe trifft sich am Freitag dem 25.8. um 18 Uhr in Eisenach. Nach einem Kennenlernen und dem Einstimmen auf einige Pilgerregeln wird die Gruppe 9 Tage gemeinsam auf dem Weg sein.
Diese Pilgerwanderung verläuft nach dem inzwischen bewährten Konzept: Jeden Tag gibt es Gottesdienste, Mahlfeiern, Zeiten des Gesprächs, des Schweigens, der Meditation und des Gebets. Einfache Gruppenquartiere. Dazu ein paar Gedanken:

Was ist Pilgern?

Seit frühester Zeit pilgern Menschen aller Religionen zu heiligen Orten. Sie machen sich auf den Weg, um zu suchen, zu finden, zu bitten und zu danken. Oft bewältigen sie dabei weite Fußmärsche. Sie verlassen ihre vertraute Umgebung, nehmen Entbehrungen in Kauf, wählen einen einfachen Lebensstil und erhoffen sich davon Begegnung mit Gott.

Beten mit den Füßen

Viele beginnen einen Pilgerweg wie eine beliebige Wanderung. Dann lassen sie sich zögernd auf die ungewohnten geistlichen Elemente ein. Sie singen, meditieren Bibelworte, beten, schweigen und feiern jeden Tag Abendmahl. Zum Schluss bedanken sie sich herzlich dafür, dass sie dabei Gott neu erfahren haben. Der Pilgerweg wurde ihnen zum erhellenden Gleichnis für den ganzen Lebensweg.
Eingeladen sind Evangelische und Katholiken, Kirchenfremde und Fromme, Frauen und Männer, Junge und Alte. Die Erwartungen dürfen verschieden sein: Den einen soll der Pilgerweg helfen, sich neu auf Gott zu besinnen, weil doch alles Unterwegssein hier auf Erden Pilgerfahrt ist. Für andere sind vielleicht die Menschen und die Pflege der Beziehungen das Wichtigste. Wieder andere können diesen Weg als einen Friedensweg verstehen, bei dem Gastfreundschaft in verschiedenster Weise erlebt wird.

Das Ziel vor Augen

Am Ende dieses Pilgerweges auf dem Elisabethpfad steht die Elisabethkirche in Marburg. Sie wurde über dem Grab der Heiligen Elisabeth erbaut und will dem Pilger eine Ahnung von dem Ziel geben, auf das hin er mit seinem irdischen Pilgerweg hin unterwegs ist.

Am Ende ein Fest

Alle Pilger feiern am Ende einen fröhlichen Gottesdienst, die "Pilgerkirche". Was die Pilgerkirche ist, können sie hier nachlesen. Am 3. September 2017 nehmen die Pilger um 10 Uhr an der Pilgerkirche teil und teilen mit anderen ihre Erfahrungen. Anschließend an den Gottesdienst findet noch ein Zusammensein statt mit anderen Pilgern und mit Menschen aus der Elisabethgemeinde bei einer stärkenden Pilgersuppe.