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Von Stern zu Stern. Pilgertour 2012 von Köln nach Marburg.

Durchs Matthäusevangelium von Köln nach Marburg pilgerte eine Gruppe von 25 Pilgern in 10 Tagen. Es war die zweite Pilgertour auf diesem dritten Elisabethpfad, zu dem der Elisabethpfadverein im September 2012 eingeladen hatte.


Von Stern zu Stern. Pilgertour 2012 von Köln nach Marburg. Foto: Bernhard Dietrich

Gestartet ist die Pilgergruppe von 25 Pilgerinnen und Pilgern am 14. September 2012 in Köln - beim Stern der heiligen drei Könige sozusagen. Das Ziel war Marburg, die Marburger Elisabethkirche mit ihrem siebenzackigen Stern auf dem Nordturm.

"Wir haben einen Weg zurückgelegt von der Anbetung Jesu durch die Könige bis zur Nachfolge Jesu durch Elisabeth. Dieser Weg führt uns immer ostwärts, der aufgehenden Sonne, der Gnaden-Sonne, Gott, entgegen." So formulierte es unsere aus Basel angereiste Pilger-Schwester Kerstin zusammenfassend in der Marburger Elisabeth-Grabeskirche. Vom Nordturm dieser Kirche leuchtet der 7-strahlige Stern allen ankommenden Pilger entgegen: ein Sinnbild für den Morgenstern, wie in der Offenbarung des Johannes (22,16) der erwartete, wiederkommende Christus tituliert wird.

Über insgesamt acht Etappen wurde so von Köln nach Marburg gepilgert. An jedem Tag spielte ein anderer Text aus dem Matthäusevangelium eine Rolle. Es wurde sozusagen durch das Evangelium hindurch gepilgert. Von der Geburt Jesu, und der Anbetung der Könige, über die Taufe Jesu, über seine Verklärung bis zur Passion, Karfreitag und schließlich bis zum Osterfest, das wir kurz vor der Ankunft in Marburg auf dem Weg feierten.

Die Stationen waren folgende:

  • Köln
  • Brück
  • Maria-Linden
  • Denklingen
  • Oberfischbach
  • Niederdielfen
  • Ewersbach/Steinbrücken
  • Dilschhausen
  • Marburg.

In Marburg angekommen gab es dann einen herzlichen Empfang am Pilgerbrunnen vor der Elisabethkirche.

Nach dem Abendessen gab es in der Elisabethkirche ein besonderes Konzert nicht nur für die Pilger, sondern für alle, die sich davon ansprechen ließen. Die Band Ruach unter Leitung von Alexander Franz spielte neue geistliche Lieder.

Schließlich übernachteten die Pilger in der Elisabethkirche, um am nächsten Morgen die Pilger-Kirche zu feiern. Ein Fest rund um die Elisabethkirche bildete den Abschluss, bevor man unter dem Segen Gottes wieder auseinanderging.