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Pilgerkirche bildete den Abschluss des Hessischen Pilgersommers

Am 27. und 28. September kamen aus verschiedenen Richtungen in der Marburger Elisabethkirche Pilger zusammen und feierten die Pilgerkirche und ein Pilgerfest.


In diesem Jahr fand das Pilgertreffen im September im Rahmen des „Hessischen Pilgersommers“, zu dem sich die 5 verschiedene Pilgerinitiativen zu­­sam­mengeschlossen haben, statt und bildet dessen gemeinsamen Abschluss. Das Treffen begann mit einem

Pilgerempfang

am Samstag um 17 Uhr am Pilgerbrunnnen. Verschiedene Pilgergruppen aus allen Richtungen trafen ein und wurden am Pilgerbrunnen mit Brezeln empfangen, um dann das Wochenende miteinander zu verbringen.

Abendgebet

Um 18 Uhr feierte die Elisabethgemeinde, die Interessierten und die Pilger das „Abendgebet zum Wochenschluss“ im Hohen Chor mit Liedern aus Taizé.

Führung für Pilger

Anschließend an das Abendgebet fand eine Führung für die Pilger statt. Sie sollte den Pilgern das Ziel näher bringen, auf das sie einige Tage lang hin unterwegs gewesen waren. Es wurden die Spuren früherer Pilger aufgesucht werden und das, was Pilger bis heute an der Gestalt Elisabeths und ihrer Spiritualität berührt, in den Blick gerückt.

Pilgermahl und -begegnung

Gegen 19.30 Uhr gab es ein Pilgermahl in der Elisabethkirche. Anschließend wurde eine moderierte Begegnung der Pilger, Pilgergruppen und -Initiativen in der Elisabethkirche durchgeführt, bei der Erfahrungen ausgetauscht werden konnten.

Pilgerübernachtung

Kirchenschlaf ist etwas besonderes. An diesem besonderen Wochenende wurde  es für Pilger möglich, mit ihren Matten und Schlafsäcken in der Elisabethkirche zu übernachten. Dabei fand sich auch eine ungarische Pilgerin ein, die noch spät am Abend eintraf, Aufnahme fand und das mit Pilgerwochenende mitfeierte. Sie war aus der Geburtsstadt der Hl. Elisabeth Saroshpatak in Ungarn aufgebrochen.

Pilgerkirche

Am Sonntag feierten die Pilger und die Gemeinde um 10 Uhr die „Pilger­kirche“. Prälatin Marita Natt hatte eine emotional bewegende Predigt gehalten.

Das besondere an der Pilgerkirche war wie immer der Pilgerzug. Singend durchzogen die Feiernden alle Teile der Kirche. Und am Ende stand die Gemeinde vor dem Hochaltar, der - wie die ganze Kirche auch - Gleichnis ist für das Ziel, zu dem hin wir Menschen mit dem Pilgerweg unseres Leben unterwegs sind: Die Ewigkeit, die Welt Gottes, sein Reich der Liebe, von dem so schon eine Vorahnung gewonnen werden kann.
Ein Pilgersegen für jede und jeden Einzelnen, der oder die das wollte, bildete den Abschluss der Pilgerkirche.

Pilgerfest

Nach der Pilgerkirche feierte die Elisabethgemeinde mit den Gottesdienstteilnehmern und den Pilgern um die Elisabethkirche herum ein kleines Pilgerfest. Auf dem Kirchplatz waren Bänke aufgestellt und ein größeres Zelt. Es gab Getränke und eine schlichte Pilgersuppe. Und dabeiwar  Gelegenheit zu vielen Begegnungen, zu Gesprächen, zum Wiedertreffen alter Pilgerfreunde.

Als die Weitgereisten dann schließlich aufbrechen mussten und die Teilnehmer der Pilgergruppen eine letzte Verabschiedungsrunde gemachthatten , ging das Pilgerfest zu Ende.