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28.09.14: Pilgerkirche und Pilgerfest

Die Pilgerkirche am 28.9. in der Marburger Elisabethkirche beschließt in diesem Jahr den Hessischen Pilgersommer. Sie beginnt um 10 Uhr. Sie lädt ein zum Treffen vieler Pilger/innen aus Nah und Fern. Einander begegnen, Erfahrungen teilen und ein kleines Pilgerfest in und um die Elisabethkirche herum feiern, das gehört zu den Höhepunkten in der Pilgersaison.


Pilgerkirche 2012

Aufbruch des Pilgerzuges bei der Pilgerkirche 2012

Pilgerzug durch das Seiteschiff

Pilgerfest im Zelt

Immer an einem der ersten Sonntage im September feiert die Elisabethkirchengemeinde ihre "Pilgerkirche" Sie beginnt um 10 Uhr.

Die "Pilgerkirche"

ist ein besonderer seit vielen Jahren geübter "Familiengottesdienst". Meist empfängt die Gemeinde dabei eine oder mehrere konkrete Pilgergruppen und nimmt Teil an deren Erfahrungen.

Vor allem aber pilgert die Gemeinde in diesem Gottesdienst selbst durch die Elisabethkirche. Singend durchzieht sie alle Teile der Kirche. Es geht vorbei an wesentlichen Stationen des Lebens. Am Taufstein etwa, an den Stellen wo Menschen heiraten, Konfirmation feiern etc. Vorbei geht es auch an Gräbern. Und dann geht es auf das Kreuz zu und daran wieder vorbei. Und am Ende steht die Gemeinde vor dem Hochaltar, der - wie die ganze Kirche auch - Gleichnis ist für das Ziel, zu dem hin wir Menschen mit dem Pilgerweg unseres Leben unterwegs sind: Die Ewigkeit, die Welt Gottes, sein Reich der Liebe.

Dieser Pilgerzug vollzieht sich in der Mitte des Gottesdienstes als ein Element, das sich jedes Jahr wieder wiederholt und bei dem es mit allen Sinnen erfahrbar wird, dass wir Menschen als Glaubende auf dieser Welt unterwegs sind, nicht sesshaft, noch nicht angekommen, ohne "bleibende Stadt", sondern die zukünftige suchen wir.

Ein Pilgersegen für jede und jeden Einzelnen, der oder die das möchte, bildet den Abschluss der Pilgerkirche. Wie zum Abendmahl werden alle, die diesen besonderen Segen, der mit Handauflegung ganz persönlich empfangen werden kann, eingeladen sich zum Altar zu begeben, wo mehrere "Segnende" sie erwarten und ihnen den Segen zusprechen.

Pilgergruppen

In diesem Jahr begegnen sich viele Pilger im Rahmen des Hessich en ökumenischen Pilgersommers in Marburg, um sich zu begegnen und auszutauschen. Zwei Pilgergruppen treffen in Marburg ein. EIne Gruppe wird von Eisenach herkommend eintreffen, eine andere kommt aus dem Norden von Schwallenberg her.

Eine weitere Pilgergruppe unter Leitung von Paul Clotz war in diesem Jahr auf der fünften und letzten Etappe von Bologna nach Assisi hin unterwegs. Einige der Pilger kommen nach Marburg und feiern die Pilgerkirche und das Pilgerfest mit.
Schon am Samstag treffen die Pilger in Marburg ein. Um 17 Uhr werden sie mit Pilgerbrezeln von der Gemeinde am Pilgerbrunnen empfangen.

Anschließend nehmen sie teil an einem

Abendgebet zum Wochenschluss in der Elisabethkirche

Danach essen die Pilger im Gemeindehaus, begegnen einander und übernachten in der Elisabethkirche bzw. im Gemeindehaus. Mit Fürbitten, mit Beiträgen zu ihren Erfahrungen und beim Pilgersegen am Ende werden sie sich auch an der Pilgerkirche beteiligen.

Pilgerfest

Nach der Pilgerkirche feiert die Elisabethgemeinde mit den Gottesdienstteilnehmern und den Pilgern um die Elisabethkirche herum ein kleines Pilgerfest. Am Pilgerbrunnen auf dem Kirchplatz sind Bänke aufgestellt. Es gibt Getränke und eine schlichte Pilgersuppe. Und dabei ist Gelegenheit zu vielen Begegnungen, zu Gesprächen, zum Wiedertreffen alter Pilgerfreunde.
Wenn die Weitgereisten dann schließlich aufbrechen müssen und die Teilnehmer der Pilgergruppen eine letzte Verabschiedungsrunde gemacht haben, geht damit dann auch das Pilgerfest zu Ende.

Bernhard Dietrich, 1. Vorsitzender

Bernhard Dietrich

Als einer der Pfarrer an der Elisabethkirche in Marburg wurde Bernhard Dietrich auf der Gründungsversammlung des Elisabethpfad e.V. im Jahr 2002 das erste Mal zum Vorsitzenden gewählt. Seitdem setzt er sich für die Entwicklung der Elisabethpfade ein. Jedes Jahr leitet er mit einem Team einen geführten Pilgerweg auf einem der 3 Elisabethpfade. Auch die Öffentlichkeitsarbeit mittels Webseiten geht auf seine Initiative zurück.

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