14.09. bis 23.09.2012: Geführte Pilgerwanderung von Köln zur Elisabethkirche in Marburg
Das zweite Mal veranstaltet der Elisabethpfad e.V. auf dem Elisabethpfad 3 von Köln nach Marburg eine geführte Pilgerwanderung. Bei den hl. 3 Königen in Köln brechen die Pilger auf und folgen dem Pilgerstern bis Marburg. Sie üben sich dabei wie Elisabeth ein in die einfache Nachfolge Jesu.
Der Elisabethpfad e.V.lädt ein zu einer geistlichen Gruppenwanderung. Verlangsamung und einfachen Lebensstil einüben und so innerlich zur Ruhe kommen, dabei von Elisabeth lernen, die wusste, dass in der Liebe und der Demut ein gutes Lebensziel in Gott zu finden ist.Das Pilgerzeichen für Pilger auf den Elisabethpfaden ist dabei der Marburger Pilgerstern. Er verweist auf Christus als den hellen Morgenstern, dem Elisabeth mit ihrem Leben so eindrücklich nachfolgte, dass sie bis heute vielen darin ein Vorbild ist.
Bildergalerie: Pilgerweg 2009 von Köln nach Marburg
Die Stationen
auf dem Elisabethpfad 3, Köln - Marburg, wo die Gruppe übernachtet, werden sein in:
- Köln
- Brück
- Maria-Linden
- Denklingen
- Oberfischbach
- Niederdielfen
- Ewersbach/Steinbrücken
- Dilschhausen
- Marburg.
Teilnehmerzahl
- Max. 25 Personen
Außere Bedingungen
- Es fährt ein Begleitfahrzeug mit, das die großen Gepäckstücke transportiert. Alles andere wird im Tagesrucksack getragen
- Teilnahmebeitrag: ca. 200,- € incl. Unterkunft und Verpflegung.
- Weitere Informationen gibt es für die, die sich zum Pilgern angemeldet haben, in einem Pilgerbrief, der etwa im Juni verschickt werden wird.
und hier bei diesen allgemeinen Online Informationen zum Pilgeralltag
Leitung: Bernhard Dietrich
Anmeldung
Die Onlineanmeldung per Webformular geht direkt an:
den Schriftleiter des Vereins
Paul Martin Clotz,
Hauptstraße 10,
56357 Hainau,
(06772-964932)
E-Mail: info@elisabethpfad.de
Der Anfang des Weges
Die Gruppe trifft sich am Freitag dem 14.9. um 18 Uhr in Köln. Nach einem Kennenlernen und dem Einstimmen auf einige Pilgerregeln wird die Gruppe 9 Tage gemeinsam auf dem Weg sein.
Diese Pilgerwanderung verläuft nach dem inzwischen bewährten Konzept: Jeden Tag gibt es Gottesdienste, Mahlfeiern, Zeiten des Gesprächs, des Schweigens, der Meditation und des Gebets. Einfache Gruppenquartiere. Dazu ein paar Gedanken:
Was ist Pilgern?
Seit frühester Zeit pilgern Menschen aller Religionen zu heiligen Orten. Sie machen sich auf den Weg, um zu suchen, zu finden, zu bitten und zu danken. Oft bewältigen sie dabei weite Fußmärsche. Sie verlassen ihre vertraute Umgebung, nehmen Entbehrungen in Kauf, wählen einen einfachen Lebensstil und erhoffen sich davon Begegnung mit Gott.
Beten mit den Füßen
Viele beginnen einen Pilgerweg wie eine beliebige Wanderung. Dann lassen sie sich zögernd auf die ungewohnten geistlichen Elemente ein. Sie singen, meditieren Bibelworte, beten, schweigen und feiern jeden Tag Abendmahl. Zum Schluss bedanken sie sich herzlich dafür, dass sie dabei Gott neu erfahren haben. Der Pilgerweg wurde ihnen zum erhellenden Gleichnis für den ganzen Lebensweg.
Eingeladen sind Evangelische und Katholiken, Kirchenfremde und Fromme, Frauen und Männer, Junge und Alte. Die Erwartungen dürfen verschieden sein: Den einen soll der Pilgerweg helfen, sich neu auf Gott zu besinnen, weil doch alles Unterwegssein hier auf Erden Pilgerfahrt ist. Für andere sind vielleicht die Menschen und die Pflege der Beziehungen das Wichtigste. Wieder andere können diesen Weg als einen Friedensweg verstehen, bei dem Gastfreundschaft in verschiedenster Weise erlebt wird.
Das Ziel vor Augen
Am Ende dieses Pilgerweges auf dem Elisabethpfad steht die Elisabethkirche in Marburg. Sie wurde über dem Grab der Heiligen Elisabeth erbaut und will dem Pilger eine Ahnung von dem Ziel geben, auf das hin er mit seinem irdischen Pilgerweg hin unterwegs ist.
Am Ende ein Fest
Alle Pilger feiern am Ende einen fröhlichen Gottesdienst, die "Pilgerkirche". Was die Pilgerkirche ist, können sie hier nachlesen. Am 23.9.12 nehmen die Pilger um 10 Uhr an der Pilgerkirche teil und teilen mit anderen ihre Erfahrungen. Anschließend an den Gottesdienst findet noch ein Zusammensein statt mit anderen Pilgern und mit Menschen aus der Elisabethgemeinde bei einer stärkenden Pilgersuppe.


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